Pizzamaker Test

Eine Pizza schnell und dennoch knusprig zubereiten geht nicht? Geht doch! Mit einem so genannten Pizzamaker kann man die frischen Pizzen innerhalb kürzester Zeit fertig machen. Sei es eine Frische Pizza, oder auch eine Tiefkühlpizza. Alles ist kein Problem für den Pizza Maker. Doch worauf sollte man achten? Und welche Spezifikationen sollte das optimale Gerät haben. In den kommenden Absätzen gehen wir für Sie darauf ein.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Pizza Maker?

Ein Pizza Maker ist ein kleiner Ofen speziell für Pizzen ausgerichtet, dass erkennt man auch schon an der runden Form. Dennoch kann man im Pizzamaker auch andere Sachen zubereiten, wie zum Beispiel ein leckeres Fladenbrot. Unter der Haube haben die Pizza Maker in der Regel eine Heizspirale, die die Pizza von oben schön knusprig machen soll. Und als Boden kann eine Antihaft-beschichtete Platte dienen, oder sogar ein Stein, sodass Sie eine richtige Steinofen-Pizza machen können.

Welche Pizzen können zubereitet werden?

In so einem Pizzamaker können alle Pizzen zubereitet werden. Dabei kommt es am Ende nur noch auf die Backzeiten an. So braucht zum Beispiel eine TK-Pizza nur 3 bis 4 Minuten, während eine Frische Pizza schon eher 5 bis 6 Minuten brauchen kann. Damit ist die Pizza dann wirklich schnell zubereitet.

Ariete 909 Maschine für Pizza-Party da gannaro-909, rot
Ariete 909 Maschine für Pizza-Party da gannaro-909, rot*
von Ariete
  • Dank des feuerfesten Steins und der Leistung von 1200 Watt erreicht der neue Pizzaofen Ariete in wenigen Minuten die optimale Temperatur für das Kochen von Pizza und Focaccia wie in einem echten Holzofen.
  • Schnell und kompakt, ideal für frische und gefrorene Pizzen
Prime Preis: € 112,77 Jetzt mehr erfahren*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
G3Ferrari G10006 Pizza Express Delizia Pizzamaker (1200 W)
G3Ferrari G10006 Pizza Express Delizia Pizzamaker (1200 W)*
von G3Ferrari
  • Temperatur bis zu 390° Celsius
  • Mit Thermostat
Prime Preis: € 107,99 Jetzt mehr erfahren*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Zuletzt aktualisiert am 18. November 2019 um 1:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Welche Temperaturen werden erreicht?

In der Regel wird eine Pizza im “normalen” Ofen bei ungefähr 200 Grad gebacken. Bei einem Pizzamaker sieht das dann schon etwas anders aus. Hier können Temperaturen von bis zu ca. 400 Grad herrschen. Diese Temperaturen kann man in den meisten Fällen über einen Handschalter direkt am Gerät regeln. Je nach Bedarf kann man so höhere oder auch niedrigere Temperaturen einstellen. Wie Sie Ihre Pizza eben am liebsten haben.

Braucht man Backpapier?

Bei den Modellen mit Antihaft sowie auch bei den Modellen mit Steinofen wird kein Backpapier gebraucht. Sonst könnte zum Beispiel der Steinofen schließlich auch nicht seine volle Magie entfalten und den Boden knusprig machen, während der Belag noch schön fruchtig, frisch bleibt.

Wie reinigt man so einen Pizzamaker?

Da die Komponenten in der Regel fest verbaut sind, kann man die nicht einfach mal so austauschen. Dementsprechend sollte man hier mit einem feuchten Lappen beigehen und das Gerät so gründlich von den normalen Resten säubern. Wenn Sie in dem Pizzamaker auch nur ausschließlich Pizza backen, wird sich dort auch nicht groß Schmutz anlagern. Es sei denn Ihre selbst gemachte Pizza ist mit Belag überlagert. Dann kann es schnell sein, dass an den Rändern etwas auf die Backfläche fällt.

Gibt es Zubehör dazu?

In vielen Fällen gibt es einen Pizzawender oder auch Schieber mit dazu. Das ist auch recht praktisch um die Pizza von der Backfläche runter zu bekommen. Dadurch kann man sich dann ganz wie in einer echten Pizzeria fühlen und seine echte Steinofenpizza zubereiten.

Ariete 909 Pizzamaker Test

Der Ariete 909 im Pizzamaker TestNun kommen wir zum Test. Wir hatten schon mit Spannung darauf gewartet. Einen Pizzamaker direkt aus Italien. So kann die originale Italienische Steinofenpizza doch was werden. Bestellt, gewartet und empfangen. Direkt beim Auspacken eine kleine Ernüchterung, “Made in China”. Naja, was soll´s. Denken wir das einfach weg, dann kam das Gerät aus Italien.

Die Ariete 909 Bedienungsanleitung

Alle Möglichen Sprachen waren drin. Und zum Glück auch einige Seiten auf deutsch. Einige Punkte zur Einrichtung waren darin enthalten und ein Punkt, der uns hier etwas stutzig machte. “Es rät sich das Gerät 10 Minuten vorzuheizen.” So etwas stand natürlich nirgends im Internet, bevor man es gekauft hatte. Nun gut, es muss ja auch warm werden. Jedoch sollte das Gerät ja den Backofen ersetzen und die Pizza schnell und vor allem besonders knusprig backen.

Das Zubehör

Hier waren wir sehr erfreut. Das Zubehör, bestehend aus 2 Pizzawendern, war zunächst noch mit Folie ummantelt. Wir haben die Folie schnell abgerissen, per Hand abgewaschen, getrocknet und schon waren diese Einsatzbereit. Die Pizzawender wirken stabil und können eine gefrorene Pizza auf jeden Fall tragen. Die Fläche der Wender sind auch optimal für die handelsüblichen Pizzen geeignet.

Pizzawender als Zubehör

Der Pizza Maker an sich

Nun wollen wir uns auch dem Pizza Maker widmen. Der Ariete 909 macht einen soliden Eindruck. Beim Auspacken roch es ein wenig nach Chemie. Deshalb haben wir ihn gründlich mit einem feuchten Lappen abgewaschen. Beim Öffnen des Gerätes stach natürlich sofort der Stein hervor, es war unser erster Steinofen. Von Außen hat der Maker ein schickes Design in rot und passt sicherlich in die meisten Küchen.

Die Bedienung des Ariete 909

Der Ariete 909 hat eine kinderleichte Bedienung. Es gibt nämlich nur 2 Drehschalter, wobei der eine auch nur ein Timer ist. Bevor wir unsere erste Pizza machen haben wir dem Pizzamaker zunächst einmal volle Power gegeben. Wir hatten also auf Stufe 5 gestellt. In der Bedienungsanleitung stand, es könnte leichte Rauchschwarten geben. So kam auch etwas Rauch aus dem Gerät. Schnell das Fenster aufgerissen und der Rauch war wieder weg.

In der Mitte der beiden Drehschalter war ein rotes Lämpchen angegangen. Dieses Lämpchen soll uns nicht signalisieren, dass das Gerät heiß ist. Laut Anleitung bedeutet es, dass es noch in der Aufwärmphase ist. Wir haben einfach mal mitgestoppt. Nach 8 Minuten wäre es heiß genug für Stufe 3,5. Nach 10 Minuten war es ungefähr Stufe 4. Wir hatten nach einer gewissen Zeit einfach mal den Regler vorsichtig runter gedreht, bis zu dem Punkt, wo er ausgeht. Bis Stufe 5 konnten wir nicht mehr abwarten und haben die Pizza einfach mal auf den Stein gehauen. Nun hieß es abwarten.

Die Pizza auf dem heißen Stein

Pizza wird langsam knusprig im MakerNachdem wir die Pizza rauf geworfen haben hatten wir wieder auf die Volle Stufe gedreht. Hier konnte man schnell erkennen, dass unter der Haube noch ordentlich Platz war, sowohl im Durchmesser, als auch in der Höhe. Jetzt hieß es das Wartespiel spielen. Und das war schwer. Im Backofen kann man sehen, wie die Pizza fröhlich hochbackt. Beim Pizza Maker muss man darauf vertrauen, dass es im Inneren schön warm für die Pizza ist und dementsprechend auch gut hochbackt. Nach ungefähr 3 1/2 Minuten haben wir einen leicht verbrannten Geruch wahrgenommen.

Schnell hatten wir die Haube geöffnet. Und siehe da, der Rand war schon leicht angesenkt. Das liegt vermutlich daran, dass die Heizspirale direkt über dem Rand der Pizza ist. Bei größeren Pizzen, oder wohl besser selbstgemachten Pizzen wird das vermutlich nicht so schnell passieren.

Die fertige Pizza nach 4 Minuten

Wir haben den Regler nun auf Stufe 4 gedreht und die restlichen 30 Sekunden gebacken. Die Pizza sah echt gut aus, bis auf den leicht verkokelten Rand. Die erste Geschmacksprobe am Rand ergab, die Pizza schmeckt gut. Sie war heiß aber auch nicht zu heiß, man konnte Sie gediegen essen. Den schwarzen Rand (es hatte auch nur einige Stellen getroffen) hatten wir ausgelassen. Richtung Mitte mussten wir leider feststellen, dass die Pizza etwas kälter wurde. Zugegeben, der Boden war knusprig. Es war eine komische Mischung.

Es ging weiter auf dem Pizzamaker

Für mehrere Personen eine Pizza? Davon wird man schwer satt. Bei der nächsten Pizza hatten wir darauf geachtet nicht direkt volle Power zu geben. Und siehe da, diese Pizza brauchte schon etwas länger. Ganze 5 Minuten, dafür war diese auch in der Mitte angenehm heiß. Auch die Ränder waren weniger verbrannt.

Tk-Pizza nach 3 Minuten mit einem Pizza Maker Tk-Pizza nach 4 Minuten Tk-Pizza nach 5 Minuten mit einem Pizzamaker

Fazit zum Pizza Maker Ariete 909

Der Pizza Maker macht die Pizza schön knusprig von unten und frisch von oben, sodass man schon bei einer Tiefkühlpizza das Gefühl hat eine frische zu essen. Dennoch schafft so ein Gerät es leider nicht in der angegebenen Zeit die Pizza zuzubereiten. Vielleicht schafft das Gerät es, wenn man auf Stufe 5 wartet bis es vorgeheizt ist. Dennoch ist die Pizza ziemlich Zügig fertig gestellt. Ein Backofen dauert deutlich länger. Wir sind begeistert von dem Ariete 909 und hoffen, dass das Gerät auch die Stromeinsparung bringt, die es verspricht. Bon Appetito!