Laufband

Laufband Vergleich

Wollen Sie gerne im Winter laufen, ohne groß zu frieren? Dann wird ein Laufband sicherlich genau das richtige für Sie sein. Laufen Sie einfach und ganz entspannt in der Wohnung. Genießen Sie nebenbei das multimediale Entertainment, während die Pfunde im Grunde nur so purzeln. Doch schon vor dem Kauf des Laufbandes sollte man so einiges beachten. Darunter fällt zum Beispiel die Geschwindigkeit, die Tragkraft oder auch die Steigung. Welche Extras können Ihnen die einzelnen Modelle bieten? In den kommenden Absätzen gehen wir für Sie auf die eben genannten und noch weitere Punkte ein.

So ein Laufband kann ein ausgezeichnetes Trainingsgerät sein. Doch gibt es je nach Hersteller und Modell kleine bis große Unterschiede. Was können die teuren Modelle, was die günstigen nicht können und ggf. auch umgekehrt. Bei unserem Laufband Vergleich werden wir die wichtigen Informationen für Sie zusammentragen. So haben Sie alles auf einen Blick und können sich bestens informieren.

Was ist ein Laufband

Was ein Laufband ist!Wahrscheinlich kann sich jeder vorstellen, oder weiß es bereits, was ein Laufband ist. Dennoch gibt es auch Unterschiede bei den Laufbändern, sodass wir mit ihnen auch diesen Punkt gerne behandeln wollen. Ein Laufband ist ein Indoor-Sportgerät, auf dem man auf einem Band, welches in der Regel aus einem beweglichen Material wie Kautschuk besteht, laufen kann. Dank der unterschiedlichen Geschwindigkeiten kann man das Gerät immer der Situation anpassen. So können Sie zum Beispiel auch kleinere Ziele erreichen. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit so wandern, bzw. spazieren zu gehen.

Damit das Band auch gut in Schwung kommt, dient ein elektrischer Motor als Antrieb. Dementsprechend brauchen Sie zur Benutzung des Gerätes auch eine ordentliche Stromzufuhr. Aber keine Sorge, der Stromverbrauch hält sich in der Regel in Grenzen, sodass Sie sich keine Gedanken um Ihren Geldbeutel machen müssen. Und für den Fall, dass Sie kein Modell mit Stromanschluss haben wollen, gibt es auch noch Laufbänder mit mechanischem Antrieb.

Die mechanischen Geräte können ganz ohne Stromzufuhr betrieben werden. Dadurch ist der Einsatzbereich noch einmal deutlich erhöht. Wenn Sie zum Beispiel in dem Raum, wo Sie das mechanische Laufband aufstellen wollen, keine Steckdose zur Verfügung steht, können Sie trotzdem Ihr Ziel mittels der eigenen Körperkraft erreichen. Um so schneller Sie laufen, um so schneller wird auch das Band des mechanische Modell laufen.

Wie Sie bereits hier sehen, haben die verschiedenen Geräte auch ihre ganz speziellen Eigenschaften. Diese Eigenschaften und auch tolle Funktionen, die zum Beispiel die elektrischen Laufbänder mit sich bringen, spiegeln sich dementsprechend im Preis wieder. Für den schmalen Geldbeutel kann sich ein mechanisches Modell lohnen. Wer dennoch auch etwas mehr ausgeben mag, findet sicherlich ein tolles elektrisches Modell.

Vor- und Nachteile eines mechanischen Laufbandes

Vorteile

  • Deutlich günstiger
  • Kein Stromverbrauch
  • Der Bordcomputer wird in der Regel selbst versorgt
  • Mehr Kraftaufwand
  • Höherer Kalorienverbrauch
  • Sicher im Betrieb

Nachteile

  • Kaum hohe Geschwindigkeiten möglich
  • Eher ungeeignet für längere Strecken
  • Wenig Einstellmöglichkeiten
  • Ständiges festhalten der Griffe zur Geschwindigkeitsaufnahme

Vor- und Nachteile eines elektrischen Laufbandes

Vorteile

  • Optimale Einstellmöglichkeiten
  • Verschiedene Trainingsmöglichkeiten
  • Gutes Erreichen von hohen Geschwindigkeiten
  • Freihändiges Laufen wie in der Natur
  • Gleichmäßiges Laufen

Nachteile

  • Stromquelle wird vorausgesetzt
  • Schwerer, z. B. beim wegräumen
  • Hohe Anschaffungskosten

Mehr als nur ein Sportgerät?

Es gibt bereits heute viele Anwendungsmöglichkeiten, neben dem Sport, für ein Laufband. Natürlich haben alle die gleiche Intention, nämlich den Körper in Bewegung zu bringen. Für das Büro zum Beispiel gibt es nicht nur höhenverstellbare Schreibtische, sodass man sich zum Arbeiten einmal hinstellen kann. Es gibt auch spezielle Laufbänder, die extra für das Büro ausgerichtet sind. Sie verfügen über keine normale Kommandoeinheit, sondern bestehen lediglich aus dem Laufband mit einem Motor.

Welche Unterschiede können die Laufbänder ausweisen?

Profigeräte: Diese Geräte können über viele und auch verschiedene Funktionen Verfügen, zum Beispiel das Laufen von Steigungen oder das Messen der Herzfrequenz

Normale Laufbänder: Je nachdem für welchen Hersteller und auch Modell Sie sich entscheiden, können die Geräte unterschiedliche Längen der Laufbänder haben

Klappbare Laufbänder: Manche Geräte kann man auch ganz einfach zusammen klappen und dann platzsparend in der Ecke oder in einem Abstellraum platzieren. Hierbei sollte dennoch auf das Gewicht des Gerätes geachtet werden.

Büro Laufbänder: Wie bereits erwähnt gibt es auch ganz spezielle Modelle, die man im Büro verwenden kann, um sich so ein wenig zur Bewegung zu bringen.

Welche Spezifikationen sind bei einem Laufband zu beachten?

Nachdem wir uns nun die verschiedenen Modelle angeschaut haben, wollen wir nun ein Blick auf die unterschiedlichen Spezifikationen werfen. Schließlich gibt es nicht nur einen Hersteller und ein Modell auf dem Markt. Weshalb wir uns alles in Ruhe anschauen sollten. Immerhin sollen Sie auch das Laufband finden, das am besten zu Ihnen passt. Und nicht einfach nur ein beliebiges Modell, weil es zufällig gerade da war.

Beim Preis können wir Sie beruhigen. Die mittelpreisigen Modelle haben in der Regel auch alles, was ein Läuferherz höher schlagen lässt. So können Sie in den meisten Fällen entspannt laufen ohne, dass Ihnen etwas fehlen mag. Doch um das zu erreich, sollen Sie sich unbedingt bei den einzelnen Laufbändern die folgenden Spezifikationen zunächst einmal genauer anschauen.

Die Geschwindigkeit oder auch der Motor

Der Motor eines LaufbandesEin wichtiger Punkt für jeden Läufer ist die Geschwindigkeit. Auch wenn man überwiegend die Kondition trainieren mag, so wollen Sie sicherlich auch irgendwann einmal kurze Sprints mit das Trainingsprogramm mit einpflegen. Sollte der Motor dem nicht genügen, werden Sie lediglich auf Ausdauer trainieren können. Je nach Modell schaffen die Laufbänder unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten. Einige schaffen um die 10 km/h, während andere auch über die 20 bis hin zu 30 km/h schaffen.

Hierbei sollte man unbedingt auch bedenken, dass solche Geschwindigkeiten schon fast an das Maximum eines Menschen heran gehen. Der Jamaikaner Usain Bolt, welcher als schnellster Mann der Welt gilt, schaffte eine Rekordgeschwindigkeit von 44,72 km/h und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,58 km/h. Daran kann man schon gut erkennen, welche Geschwindigkeiten so ein Laufband besitzen sollte.

Die Laufflächengröße für verschiedene Schritte

Nichts ist vermutlich schlimmer, als ein Laufband, das eine zu kleine Lauffläche besitzt. Vermutlich höchstens ein Modell mit kleiner Lauffläche, dass man auch noch teuer bezahlt hat. Deshalb sollten Sie schon vor dem Kauf eines Laufbandes darauf achten, dass die Lauffläche für Sie groß genug ist. Zudem sollten Sie auch vorausschauend sein. Schließlich kann es passieren, dass Sie Ihre Trainingsweise einmal ändern wollen. Bei einer größeren Fläche können Sie zum Beispiel längere Schritte machen oder auch den Ausfallschritt üben. Halten Sie das Laufband als so natürlich wie möglich, jedenfalls so, dass Sie kaum merken, das es ein elektronisches Gerät ist.

Eigenschaften der Lauffläche

Die LaufflächeDas Laufband soll nicht nur eine Indoor-Variante des Outdoor-Laufens sein. Es soll Ihnen auch Komfort bieten können. Deshalb sind die Laufflächen in der Regel leicht gepolstert. Wobei das eher auf das elastische Material zurückzuführen ist. Dennoch wird es bei den meisten Modellen ein angenehmes Gefühl sein zu laufen. Auch können so, das richtige Schuhwerk vorausgesetzt, weite Strecken gemeistert werden. Bei drückenden oder unzureichenden Schuhen können zum Beispiel Blasen oder auch Schmerzen am Fuß entstehen, deshalb sollte hier unbedingt auf gute Laufschuhe geachtet werden.

Unterschiedliche Programme

Unterschiedliche Programme oder auch Bordcomputer von einem LaufbandDamit so ein Laufband sich auch bezahlt macht, sollten Sie auf die verschiedenen Programme achten. Je nach Gerät und Hersteller kann es große Unterschiede bei den Modellen geben. Unter anderem gibt es Modelle, bei denen man die Steigung einstellen kann. Bei allen elektrischen Laufbändern sollte es die Möglichkeit der Geschwindigkeitsanpassung geben. Doch die erweiterten Trainingseinheiten sind immer besonders Interessant, wie zum Beispiel:

  • ein Fitnesstest
  • das Intervalltraining
  • 5 km Lauf
  • und so weiter.

Die Größe des Laufbandes

Die Größe eines Laufbandes mit der richtigen Falt-Technik minimierenAnders als bei der Größe der Lauffläche wünscht man sich vermutlich ein kleines Modell. Denn je nach Größe des Sportgerätes kann man das an seinem Bestimmungsort unterbringen. Dennoch können wir Sie auch in dieser Situation ein wenig beruhigen. Schließlich gibt es auch Laufbänder , die zwar etwas größer sind, sich trotzdem nach der Anwendung gut verstauen lassen. Auch wenn es nicht beständig an einem Ort stehen kann, so kann man einige Modelle doch zusammen klappen und nach der Trainingseinheit an einem anderen Ort wieder verstauen.

Mit oder ohne Geländer

Das Geländer beim FitnessgerätDamit man auch sicher auf dem Band laufen kann, haben einige Modelle ein stabiles Geländer und andere eher nicht. Dieser Punkt kommt dabei ganz auf Sie an, wie sicher Sie auf einem Laufband sind. Dennoch sollte man das als Anfänger nicht unterschätzen. Dazu kommt das man so das Laufband nicht anhalten muss, wenn man doch einmal kurz die Beine entspannen muss. Dabei stützt man sich schließlich mit den Armen am Geländer ab und hebt so die Beine auf die Plattform neben dem Band.

Des Weiteren kann so ein Geländer auch als Handtuchhalter dienen. Auch wenn die eher nicht so stabilen ein Handtuch halten werden, sollte man die ganze Sache nicht unterschätzen. Immerhin soll das Geländer nicht nur Handtuchhalter sein, sondern auch Sicherheit, beim seitlichen wegkippen bieten.

Stabilität des Laufbandes

Stabilität durch verschiedene LagenNachdem Sie sich überlegt haben, ob es ein Laufband mit oder ohne Geländer sein soll, sollten Sie auch nach der Stabilität des Sportgerätes schauen. Es gibt zum Beispiel Modelle die bis zu 150 kg Tragkraft besitzen. Dennoch trift das nicht auf jedes Modell zu. Schauen Sie deshalb unbedingt im Vorwege, ob das jeweilige Fitnessgerät für Sie geeignet ist.

Lautstärke oder Kopfhörer

So ein Laufband kann schon einiges an Krach machen, je nach Modell. Deshalb sollten Sie auch in diesem Punkt schon vor dem Kauf darauf achten, wie Laut das Sportgerät werden kann, welches Ihnen ins Auge gefallen ist. Das Fitnessgerät soll schließlich der Entspannung und dem Auspowern dienen und nicht vornehmlich als Geräuschquelle. Etwas anders wird es, wenn Sie zum Beispiel gewohnt sind immer mit Kopfhörern zu Laufen. Dann kann man die Lautstärke etwas außer Acht lassen, besonders bei Verwendung so genannter Noise-Canceling-Kopfhörer.

Welche Hersteller gibt es für Laufbänder?

Kettler Track S4Kettler ist in aller Munde. Wahrscheinlich haben Sie auch schon von diesem Hersteller mit Sitz in Deutschland gehört und ja, er stellt auch Laufbänder her. Über Gartengeräte, Spielgeräte, Spielfahrzeuge bis hin zu eben Sportgeräten ist dieser Hersteller ein Allround Talent. Allein von der Optik her sehen die Kettler Laufbänder sehr solide und stabil aus. Dazu kommt das zum Beispiel das Kettler Track S4 auch noch über die praktische Klappfunktion verfügt.

Auch die Sportgeräte eines weiteren deutschen Herstellers machen optischen einen guten Eindruck. Wir reden hierbei um die Horizon Laufbänder. Preislich liegen wir, wie bei den Modellen von Kettler im oberen Segment. Dementsprechend müssen Sie wissen, ob Sie etwas mehr für ein langfristiges Fitnessgerät ausgeben wollen. Das Horizon Fitness® Laufband „Adventure 1 Plus“ macht zum Beispiel auf den ersten Blick einen recht robusten Eindruck.

Christopeit ist im Thema Laufband ein echter Allrounder. Neben hochpreisigen Modellen bietet auch Christopeit Laufbänder an, die für einen schmaleren Taler zu haben sind. Dennoch machen auch diese Modelle auf den ersten Blick einen guten Eindruck, wie zum Beispiel das Christopeit CS 300, als auch das TM 550S von Christopeit. Ganz nach dem Motto von Christopeit:

Das beste Gerät ist noch immer das, welches gerne benutzt wird.

Einige tolle Modelle auf einen Blick

Damit Sie sich einen guten Überblick über einige beliebte Laufbänder machen können, haben wir nachfolgend einige tolle Modelle für Sie zusammen gefasst. So können Sie schnell sehen, welche wahrscheinlich zu Ihnen passt und welches eher nicht. Fangen wir am Besten einfach einmal an, und wir beginnen mit einem Sportstech Laufband.

Sportstech F37 Profi-Laufband

Das Sportstech F37 mag etwas teurer in der Anschaffung sein. Dennoch sprechen die Bewertungen für sich. Mit einer Motorenleistung von ca. 7 PS wird Sie dieses Laufband sicherlich gut auspowern können. Zudem kommt die Spitzengeschwindigkeit von ca. 20 km/h. Damit können Sie auch zwischendurch einmal durchstarten. Machen Sie kurze Sprints, oder auch ein Intervalltraining. Aber das war auch noch längst nicht alles. Immerhin handel es sich hierbei um ein Profigerät.

Sportstech F37 Profi Laufband

Wenn Sie einmal auf einen Berg rennen wollen ist das auch kein Problem. Beim F37 können Sie problemlos eine Steigung von 15 Prozent einstellen. Nach längeren Strecken, die man dann bergauf läuft fühlen sich die Strecken, die Sie auf gerader Strecke rennen werden, wie bergab laufen an. Und damit es sich nicht nur so anfühlt, können Sie mittels der vorinstallierten Programme eine multimediales Laufen bekommen, über eine spezielle APP (Kinomap).

Und damit Sie sich auch voll und ganz auf das Laufen konzentrieren können hat das Sportstech F37 Profi-Laufband auch eine besonders große Lauffläche. Laufen Sie so auf einer Fläche von ca. 1.300 x 500 mm. Und damit Sie sich auch nicht auf das lästige Instandhalten des Modells konzentrieren müssen kommt das F37 von Sportstech mit einem Selbstschmiersystem.

Vor- und Nachteile des Sportstech F37

Vorteile

  • bis zu 20 km/h
  • 15 Prozent Steigung
  • 7,5 Zoll LCD-Display
  • 1.300 x 500 mm Lauffläche
  • 5-lagiges Band
  • Gleichmäßiges Laufen
  • 7 PS Motor

Nachteile

  • Hohe Anschaffungskosten

ArtSport Laufband Speedrunner 6000

Bei dem folgenden Laufband können Sie sogar noch einmal eine Schippe oben drauf legen. Für ungefähr dem Preis des F37 können Sie mit dem ArtSport Speedrunner 6000 bis zu 22 km/h schnell laufen. Dementsprechend können Sie einmal ordentlich Dampf ablassen und kurze schnelle Sprints hinlegen. Und das schafft dieses Fitnessgerät mit einem bis zu 6,5 PS starken Motor. Dabei ist natürlich immer gesagt „bis zu“. Auch normales Laufen oder gar Walken ist mit diesem Modell möglich.

ArtSport Laufband Speedrunner 6000 elektrisch klappbar 22 km/h

Auch ist der Speedrunner 6000 recht robust. Immerhin besitzt er eine Tragkraft von bis zu 150 kg. Starten Sie also Ihr Training mit so einem Fitnessgerät, welches ideal für den meisten Bedarf sein sollte. Dazu kommt eine Lauffläche von ca. 1.330 x 500 mm.

Vor- und Nachteile des ArtSport Speedrunner 6000

Vorteile

  • bis zu 22 km/h
  • 7 Zoll LCD-Display
  • 1.330 x 500 mm Lauffläche
  • verstellbarer Neigungswinkel
  • Gleichmäßiges Laufen
  • bis zu 6,5 PS Motor
  • einfache Montage

Nachteile

  • Hohe Anschaffungskosten